Trotz des dritten schweren Sturzes innerhalb von nicht einmal zwei Jahren hat Thomas Diethart seinen Humor nicht verloren. Der Vierschanzentourneesieger von 2013/2014 postete am Samstag von seinem schwer verwundeten Gesicht in den sozialen Netzwerken.

Der dritte Versuch – und es tut immer noch weh. Vielleicht sollte ich es mal mit etwas anderem versuchen”, schrieb Diethart – leicht selbstironisch dazu.

Dietharts dritter schwerer Sturz in nicht einmal zwei Jahren

Der 25-Jährige spielte damit auf seine drei heftigen Stürze innerhalb von nicht einmal zwei Jahren an.

Im Februar 2016 war Diethart beim zweitklassigen Continental Cup in Brotterode in Thüringen von einer Windböe erwischt worden und hatte sich dort Prellungen an der Wirbelsäule, Niere und Lunge zugezogen. Nach der Rückkehr auf der Schanze stürzte er im folgenden Sommer erneut.

Der Österreicher hatte am Mittwoch wärhend eines Trainingssprungs in Ramsau am Dachstein nach dem Absprung die Kontrolle über seinen Sprung verloren, war auf den Vorbau gekracht und kurze Zeit bewusstlos.

Bei der Untersuchung im Krankenhaus wurden dann neben den unübersehbaren Gesichtsverletzungen eine schwere Gehirnerschütterung mit leichter Einblutung ins Gehirn und eine Lungenquetschung festgestellt.

Absturz nach Tourneesieg und Olympia-Silber

Auch wegen der schweren Stürze sucht Diethart schon seit über zwei Jahren vergeblich seine Form. Im Weltcup war er zuletzt im Februar 2015 am Start, seitdem gehörte er maximal zur zweiten Garde Österreichs.

Die drei Podestplätze während seines Tourneesiegs blieben die einzigen in Dietharts Karriere. 2014 durfte er sich noch über Silber im Teamspringen bei den Olympischen Spielen in Sochi freuen. Danach gelang ihm nichts mehr.

Im Jahr darauf landete Diethart im Continental Cup in Rovaniemi (Finnland) auf Platz 21. Zuvor verletzte er sich im Sommer und ging mit Übergewicht in den Herbst, sodass er den Sprung in das Weltcup-Team der Österreich verpasste.

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