Von Edelmetall zu Blech.

Die Serbin Ivana Spanovic erlebte wohl einen der bittersten Abende in ihrem Sportlerleben. Während des besten Sprungs der 27-Jährigen – die lange auf Goldkurs lag – berührte ihre Rückennummer, die sich beim Sprung gelöst hatte, den Sand.

Gemessen wurde der Versuch daher “nur” mit 6,91 m – tatsächlich dürfte er bei gut 7 Metern gelegen haben.

Im Netz gab es daraufhin wilde Diskussionen darüber, ob die Rückennummer zum Körper gehört und überhaupt gemessen werden darf – oder eben nicht.

Protest gegen Entscheidung

Das serbische Team legte sofort Protest gegen die Entscheidung ein, Aussicht auf Erfolg hat er wahrscheinlich nicht. Die TV-Bilder zeigen eindeutig, dass die Rückennummer den Sand berührt.

Die Jury hat sich festgelegt und die Serbin auf den undankbaren vierten Platz gesetzt. Mit ihren 6,91 m liegt die Serbin damit hinter Tianna Bartoletta (USA/6,97 m), Darya Klishina (Russland/7,00 m) und Weltmeisterin Brittney Reese (USA/7,02 m).

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Die Rückennummer-Affäre um Spanovic könnte Auswirkungen auf die Zukunft in der Leichtathletik haben. Schlecht angebrachte oder sich lösende Rückennummern – wie in London häufig zu beobachten – dürfen die Leistungen der Athleten nicht beeinflussen.

Ivana Spanovic wird das momentan wenig trösten…

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