Er ist und bleibt umstritten – die Kritik am Videobeweis reißt einfach nicht ab. Jetzt hat sich auch Bixente Lizarazu nach dem französischen Ligapokal-Finale zwischen PSG und AS Monaco über den Einsatz des Videoschiedsrichters beschwert – und wie! Als TV-Experte sagte er beim französischen Sender “Telefoot”:

“Videobeweis ist wie Sex ohne Spaß. Zum Zeitpunkt des Feuerwerks musst du plötzlich aufhören, so habe ich es im Stadion erlebt.”

Ein interessanter Vergleich, der in der Sache aber auch in der Bundesliga viele Anhänger findet. Anlass für die Beschwerde des Franzosen war ein Tor von Monacos Stürmer Radamel Falcao, das der Videoschiedsrichter nicht anerkannte.

Falcao stand bei seinem Kopfball tatsächlich knapp im Abseits. Das 2:1 wurde also zurecht nicht gegeben, am Ende gewann PSG mit 3:0.

Kritik am Videobeweis in den Stadien

Lizarazu kritisiert vor allem die Ausführung des Videobeweises im Stadion. Die Fans würden vom Videoschiedsrichter völlig außen vor gelassen.

“Die Fans nehmen in keiner Weise teil, man fühlt sich als ob man unwichtig wäre. Wir müssen den Videobeweis besser nutzen. Es muss jedem erklärt werden, im Stadion und vor dem Fernseher.”

Auch in der Bundesliga hatte es am Wochenende wieder Kritik gegeben. Hannover 96 schickte nach dem nicht gegebenen Ausgleichstreffer gegen Leipzig sogar eine Beschwerde-Mail an DFB und DFL.

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