Roman Bürki hat mit seinem Fehler beim 1:1 gegen APOEL Nikosia dazu beigetragen, dass der BVB den nötigen ersten Sieg in der laufenden Champions-League-Saison verpasst hat.

Kollegen und Klub stehen aber felsenfest hinter dem Keeper. Spordirektor Michael Zorc brachte es auf den Punkt:

“Bürki bleibt unsere Nummer 1. Das ist mit dem Trainer so besprochen.”

In den Medien, das ist nicht verwunderlich, bekommt der Schweizer Torhüter Gegenwind. Viel zu viel – findet die deutschsprachige Schweizer Tageszeitung “Blick” und spricht von einer “beispiellosen Hetzjagd”.

Blick-Fußballchef Andreas Böni veröffentlichte nun auf Twitter einen Video-Kommentar, der sich gewaschen hat. Sein Vorwurf an die Adresse der deutschen Medien:

“Was jetzt passiert, ist völlig schizophren. Zuerst haust du auf den Torhüter drauf, bis er völlig verunsichert ist – und dann wirfst du ihm vor, dass er verunsichert ist.”

Aus Sicht von Böni steckt Kalkül dahinter. Zum einen habe Bürki den Dortmunder Meister-Held Roman Weidenfeller verdrängt, zum anderen solle wieder ein deutscher Keeper beim BVB installiert werden – ab sofort wieder Weidenfeller, ab der Winterpause dann Kevin Trapp, der derzeit noch bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

Eine Meinung, die polarisiert.

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