Der zurückgetretene Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat gleich bei seinen ersten Gehversuchen als TV-Experte die Tücken des Jobs kennengelernt.

Nico “for sure” Rosberg

Im Rahmen des Großen Preises von Japan steht der 32-Jährige an diesem Wochenende für “Sky” vor der Kamera, und die Social-Media-Gemeinde nimmt seinen Auftritte genau unter die Lupe. “Es gab direkt Kritik über Twitter”, sagte Rosberg am Samstag in Suzuka schmunzelnd.

“Mein Spitzname ist jetzt Nico ‚for sure‘ Rosberg, anscheinend sage ich das die ganze Zeit”, berichtete der frühere Mercedes-Pilot: “Versuch mal, sowas vor laufender Kamera abzustellen! Das wird jetzt eine Herausforderung.”

Keine Wehmut wegen Rücktritt

Der Job für das Fernsehen sei eine von verschiedenen Möglichkeiten. “Ich schaue es mir an, und wenn es mir hier gefällt, mache ich mehr davon”, sagte Rosberg, der in Japan zum dritten Mal in diesem Jahr selbst bei einem Formel-1-Rennen vor Ort ist.

Der Rennsport gefalle ihm weiterhin sehr, Wehmut verspüre er aber “überhaupt nicht: Ich bin total glücklich, wie es gelaufen ist. Dass ich mit dem Titel aufhören konnte, trägt mich emotional noch immer. Das ist viel wert.”

Im Winter war Rosberg nach dem WM-Triumph völlig überraschend zurückgetreten.

Rosberg im Vaterglück

Wichtiger seien momentan aber ohnehin die privaten Herausforderungen. Erst vor drei Wochen hatte Rosbergs Ehefrau Vivian die zweite gemeinsame Tochter zur Welt gebracht.

“Die erste Zeit war wunderbar, ich bin jetzt das erste Mal wieder von zu Hause weg”, sagte Rosberg: “Ich kümmere mich momentan um die Große, Vivian kümmert sich um die Kleine. Da habe ich das einfachere Los gezogen.”

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