Schlechte Stimmung bei Manchester United – buchstäblich. Obwohl es sportlich läuft (Platz zwei in der Liga, so gut wie sicher im Champions-League-Achtelfinale), beschäftigt die “Red Devils” eine Debatte um die miese Atmosphäre im Stadion.

In diesem Zusammenhang bemüht sich die Fan-Vereinigung “Manchester United Supporters Trust” (MUST) um ein Gespräch mit Trainer José Mourinho, damit “dessen Bedenken zu diskutiert” werden können, wie es in einer Mitteilung heißt.

Mourinho hatte am vergangenen Wochenende die Finger auf die Lippen gelegt und Kritik an der – seiner Meinung nach – mangelnden Unterstützung für Stürmer Romelu Lukaku geübt.

Macht’s Mourinho wie Hoeneß?

Dass Mourinho das Ambiente im Old Trafford bemängelte, war nichts Neues; dass er einen einzelnen Spieler zum Thema dieses Misstandes machte, allerdings schon.

“Es gibt unter den Fans verschiedene Ansichten darüber, wie seine Kommentare zu interpretieren sind”, schreibt MUST nun und berichtet vom “allumfangenden Wunsch nach einer besseren Atmosphäre – wie es bei anderen Premier-League-Klubs ja auch der Fall ist”.

Und weiter:

“Verschiedene Faktoren haben über Jahre zum Verfall der Atmosphäre geführt, einige davon könnten mit besserer Kooperation zwischen Klub und Fans angegangen wären. MUST würde es sehr schätzen und wäre mehr als glücklich, wenn die Möglichkeit besteht, mit dem Trainer zu sprechen – als Teil unseres existierenden Dialogs mit anderen Vereinsvertretern.”

Schauen wir mal, ob der Portugiese auf die Einladung eingeht. Oder ob er es wie Uli Hoeneß handhabt, der mosernde Bayern-Fans einst so retournierte: “Für eure Scheiß-Stimmung, da seid ihr doch verantwortlich und nicht wir…!”

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