Wahnsinn!

Leicester City setzt seine Aschenputtel-Story fort: Nach dem sensationellen Premier-League-Titel zogen die “Foxes” durch ein 2:0 über den FC Sevilla (Hinspiel: 1:2) ins Viertelfinale der Champions League ein.

Allein diese Übersicht – göttlich!

Wie passend, dass Leicesters Trainer auf den wohlkingenden Namen Craig Shakespeare hört. Da liegen gewisse Anspielungen nicht allzu fern…

Es schaute sogar einer vorbei, der inzwischen Konkurrent ist. Im Vorjahr krönte sich N’Golo Kanté mit Leicester zum Meister, den historischen Sieg über Sevilla wollte er hautnah erleben.

Wes Morgan (27.) und Marc Albrighton (54.) trafen zum Sieg – und waren kaum fähig, das Geschehene nach Abpfiff zu begreifen. Morgan strahlte:

Ich kann’s nicht glauben. Niemand hätte gedacht, dass wir so weit kommen. Aber: Hier sind wir!

Für seinen Treffer hatte er sich einen besonderen Abend ausgesucht.

Albrighton meinte:

Ich habe keine Worte dafür, was wir erreicht haben. Was für eine Nacht! Wir haben alles reingeworfen, zwei Tore gegen so einen guten Gegner, fantastisch. Wir haben es verdient.

Ein bisschen Spott gegenüber Arsenal, das seit 2010 beständig im Achtelfinale scheitert, durfte nicht fehlen…

Kaspar Schmeichel avancierte mit einem gehaltenen Foulelfmeter (80.) zum Held. Der Sohn von Torwart-Legende Peter Schmeichel stammelte.

Eine unfassbare Nacht, die Fans, die Flaggen, die Musik.

Coach Shakespeare jubelte:

Die Spieler und der Klub können enorm stolz sein. Wir haben unser Glück strapaziert, aber der Charakter, den wir gezeigt haben, war unglaublich!

Beim Ausblick auf all das, was da noch kommen möge, stimmte Shakespeare mit seinem Kapitän überein. Morgan:

Wir genießen den Moment – und nehmen es dann, wie es kommt…

Traumlos Leicester? Vielleicht. Aber nicht unbedingt, weil’s so einfach wird gegen die “Foxes”.

Sieht Gianluigi Buffon von Juventus Turin genauso. Die “Alte Dame” schaltete den FC Porto aus (2:0/1:0), jetzt muss es nicht unbedingt Leicester sein:

Eine ganz gefährliche Mannschaft, mit viel Enthusiasmus. Sie können Mannschaften weh tun.

Aus Buffons Mund ist das wohl eines der größten anzunehmenden Komplimente. Leicester City hat es weit gebracht.

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