Die Prioriäten im Leben von Serena Williams haben sich verschoben, der Tennis-Star ist seit dem 1. September Mutter einer Tochter.

Als Vorbild für ihre neue Rolle sieht die 35-Jährige ihre eigene Mutter Oracene Price. Das wird in einem bewegenden Brief deutlich, denn Serena an ihre Mutter schrieb und über die sozialen Netzwerke veröffentlichte.

“Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde…”

“Liebe Mama, du bist eine der stärksten Frauen, die ich kenne”, beginnt die 23-fache Grand-Slam-Turniersiegerin ihren Brief. In ihrer kleinen Tochter erkenne sie sich selbst wieder. Und: “Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn sie dasselbe durchmachen müsste wie ich seit meinen 15. Lebensjahr und bis heute.”

Williams spielt damit auf ihre körperliche Stärke an, die dazu geführt habe, dass man sie als Mann bezeichnet und mit Doping in Verbindung gebracht habe.

“Es wurde gesagt, dass ich nicht in den Frauensport gehöre, sondern zu den Männern, weil ich stärker aussah als viele andere Frauen. Nein, ich habe einfach hart gearbeitet und wurde mit diesem harten Körper geboren, auf den ich sehr stolz bin.”

Es sei ihr schleierhaft, wie ihre Mutter es geschafft habe, “nicht auf jeden einzelnen Reporter, jede Person, jeden Ansager und – ganz offen gesagt – Hasser loszugehen, der zu ignorant war, um die Power von schwarzen Frauen zu verstehen”.

“Das Role Model gewesen, dass ich gebraucht habe”

Serena ist ihrer Mutter unendlich dankbar, denn sie sei in all der Zeit “das Role Model gewesen, dass ich gebraucht habe, um all diese Nöte zu überstehen, die ich jetzt als Herausforderungen sehe – als Herausforderungen, die ich genieße”.

Sie hoffe, ihrem Baby Alexis Olympia das beibringen zu können, was sie von ihrer Mutter gelernt habe – “mit derselben Kraft, die du hattest”.

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