Bayern-Talent Marco Friedl bekam kurz vor seinem 19. Geburtstag ein tolles Geschenk vom Verein. Der deutsche Rekordmeister stattete den Österreicher mit einem Profivertrag aus, der ab 1. Juli vier Jahre bis 2021 Gültigkeit hat.

Details zum Vertrag gibt’s hier!

Friedls Weg in München wurde entscheidend von Landsmann David Alaba geprägt, der den Jugendspieler unter seine Fittiche nahm.

Eine gewachsene Freundschaft

Friedl durfte schon Anfang des Jahres 2016 mit den Profis ins Trainingslager nach Doha, was Alaba besonders freute, denn beide verbindet seit Jahren eine innige Freundschaft!

Friedl und Alaba wechselten beide 2008 aus Österreich zum FC Bayern. Friedl war damals erst 10 Jahre alt, Alaba immerhin schon 16.

Während Alaba nach München zog, blieb Friedl jedoch in Kirchbichl wohnen, um die Schule fertig machen zu können – was 100 Kilometer hin und wieder zurück jeden Tag bedeutete.

Da kam Alaba ins Spiel: Der freundete sich im Laufe der Jahre so mit dem jungen Friedl an, dass er ihn ab und zu bei sich zuhause aufnahm.

Alaba im Herbst 2013 zum “Kurier”:

“Ab und zu schläft Marco bei mir. In den Ferien öfters. Er ist wie ein kleiner Bruder für mich!”

Marco Friedl mit David Alaba 2013

Marco Friedl mit David Alaba 2013

Die erste Begegnung lief laut Alaba so: “Ich habe mir seine Handynummer geben lassen und ihn eingeladen, mit mir PlayStation zu spielen. Damals war er extrem nervös und schüchtern, heute kann er auch schon manchmal frech sein.“

Die letzten Jahre stand Friedl immer mal wieder als Balljunge in der Allianz Arena an Alabas Seite und arbeitete im Training der U-Mannschaften hart für seinen großen Traum, eines Tages Profi zu werden. Mittlerweile wurde er sogar vom Stürmer zum Linksverteidiger umgeschult – dieselbe Position wie sein Vorbild.

Als Freund die ganzen Jahre immer an seiner Seite: Alaba!

Das zeigen viele “Instagram”-Fotos:

Happy New Year!

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Im Trainingslager 2016 in Doha/Katar war er seinem “großen Bruder” dann erstmals auch beim FC Bayern auf Augenhöhe sehr nahe, fast unzertrennlich waren die beiden dort. Alaba spielte auch immer 5-gegen-2 mit den Nachwuchsspielern, zog Friedl dabei ab und an auf. Auch 2017 war Friedl in Katar dabei.

PlayStation spielen die beiden übrigens immer noch gerne gemeinsam, wie dieses Video von Alaba zeigt:

Als Einstiegsritual musste Friedl übrigens vor der Mannschaft singen und wählte – na klar – “I’m from Austria” von Rainhard Fendrich:

Vielleicht stehen Alaba und Friedl ja bald tatsächlich auch für Bayern gemeinsam in einem Pflichtspiel auf dem Platz – zum Kader gehörte Friedl schon mal (28. Januar beim 2:1 bei Werder Bremen).

Alaba: “Wenn er so zielstrebig bleibt, kann er es schaffen.”

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