Wie geht es beim FC Barcelona ohne Neymar weiter?

Die Frage stellten sich Fans und Beobachter noch im Sommer. Doch trotz dessen Abgang zu Paris Saint-Germain ist Barça treffsicher wie gewohnt. 54 Tore sind es in der laufenden Saison. Wenig überraschend ist Lionel Messi mit seinen 17 Treffern Barcas bester Torjäger.

Doch schon nach dem Weltstar folgt ein “Goalgetter”, mit dem niemand gerechnet hätte.

Datendienstleister “Opta” zufolge ist der zweitbeste Barça-Angreifer das “Eigentor”. Sechs Mal trafen Gegner der Katalanen ins eigene Netz. Teilen muss sich das Eigentor den zweiten Rang mit “Sturmpartner” Luis Suárez, der ebenfalls bei sechs Treffern liegt.

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Bis zum letzten Champions League-Gruppenspieltag war Suárez noch alleiniger Zweiter. Bis ausgerechnet Barças Ex-Verteidiger Jérémy Mathieu zum entscheidenden 1:0 für die Katalanen traf. Schon im Hinspiel traf Mathieus Kollege Sebastián Coates gegen sein eigenes Team.

Das gleiche Kunststück gelang Olympiakos Piräus‘ Verteidiger Dimtirios Nikolaou bei der 1:3-Hinspielniederlage im Camp Nou.

Den Anfang dieser skurrilen Serie machte Alin Tosca von Betis Sevilla gleich zum Liga-Auftakt. Girona traf gar zweimal für Barcelona: Zunächst überwand Aday Benitez seinen eigenen Keeper Gorka Iraizoz, bevor dieser wiederum einen Schuss von Suárez mit dem Bein ins eigene Tor lenkte.

117 Eigentore der Barça-Gegner

Was vielleicht wie ein skurriler Einzelfall erscheint, ist jedoch fast schon die Regel. Eine Studie aus “Cuadernos de Futbol”, einer monatlichen Broschüre des Forschungszentrums der Geschichte und Statistik des spanischen Fußballs, belegt: 117 Tore erzielten gegnerische Tore für Barca – absoluter Spitzenwert in der Geschichte von La Liga.

Es scheint also ganz so, als müsste der Neymar-Ersatz nicht mal für Barcelona spielen, um die Torquote stabil zu halten…

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