Das mit dem Videoschiedsrichter in der Bundesliga, bzw. dem Video Assistant Referee, wie er korrekt heißt, ist ja so eine Sache.

Seit Beginn der Saison wird heftig über Sinn oder Unsinn der neuen technischen Revolution debattiert.

Wie es ohne Hilfsmittel laufen kann, mussten am Mittwochabend der FC Bayern und seine Fans erleben.

Zwei Fehlentscheidungen gegen Bayern

In der 6. Minute im Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow lupfte Joshua Kimmich den Ball in den Lauf von Robert Lewandowski.

Der Pole drehte sich Richtung Grundlinie, nahm den Ball ungewohnterweise nicht wirklich gut mit, bugsierte ihn aber per Grätsche gerade noch in die Mitte, wo Thiago zur vermeintlichen Führung vollendete.

Das Problem. Der Torrichter hatte angezeigt, dass der Ball im Aus gewesen sei. Eine Fehlentscheidung.

Nur eine Minuten später dann der nächste Aufreger. Lewandowski hatte den Ball im Strafraum und wurde von Mikael Lustig am Trikot gezogen.

Der Pole ging zu Boden, einen Elfmeter bekam er nicht. Wieder lagen der Schiedsrichter und sein Gespann falsch.

Lewandowski angefressen

“Der Ball war sicher nicht im Aus”, motzte Lewandowski nach der Partie und hatte auch zur zweiten Szene eine klare Meinung:

“Der Spieler hält mich und im vollen Tempo macht das schon sehr viel aus.”

Zwei Szenen, die mit Hilfe eines Video-Assistenten wie es ihn in der Bundesliga gibt, hätten korrigiert werden können.

Kein Wunder, dass sich zahlreiche Fußball-Anhänger in den sozialen Netzwerken nach dem umstrittenen VAR sehnten – und zum wiederholten Male den Torrichter in Frage stellten.

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