2011 wurden Jessica Ennis-Hill und Jennifer Oeser mit den “falschen” Medaillen geehrt, weil die russische Sieger im Nachhinein des Dopings überführt wurde.

Nach sechs Jahren bekamen sie nun im Rahmen der Leichtathletik-WM in London nachträglich nun doch noch ihre verdienten Medaillen. So zumindest der Plan.

DAEGU, SOUTH KOREA: Russin Anna Bogdanova gewinnt den Siebenkampf bei der WM 2011 mit Hilfe von Doping vor Britin Jessica Ennis (L) und Jennifer Oeser (Photo von Stu Forster/Getty Images)

Absolutes Medaillenchaos

Blöd nur, dass die Medaille auch jetzt nicht stimmt. Zwar ist es endlich die richtige Farbe, aber was drauf steht ist leider falsch.

Ohne Zweifel ist Oeser eine Deutsche, aber die IAAF-Präger waren wohl im absoluten England-Fieber zu Zeiten der WM.

Deshalb steht auf der neuen Medaille die Abkürzung GBR für Großbritannien anstatt GER für Germany (Deutschland).

Da kann man nur den Kopf schütteln und hoffen, dass es dann im dritten Anlauf mit der richtigen Medaille klappt.

Außerdem wäre es günstig, wenn der Fehler nicht häufiger unterlaufen ist, da über 40 (!!) Medaillen neu vergeben werden mussten.

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