Vor dem Champions-League-Achtelfinale zwischen Manchester United und dem FC Sevilla überschattet ein absurder Streit um die Ticketpreise das sportlich reizvolle Duell. Was ist passiert?

Vor Weihnachten gab der FC Sevilla bekannt, dass die Ticketpreise für Auswärtsfans aus Manchester auf 89 Pfund erhöht werden. Eine stolze Summe für ein Spiel unter der Woche, für das die englischen Fans sowieso schon drei Flugstunden auf sich nehmen müssen. Und außerdem sind das 35 Pfund mehr, als Fans des FC Liverpool in der Gruppenphase in Sevilla zahlen mussten.

United bat den FC Sevilla, die Preise doch zu reduzieren, doch die Spoanier bleiben hart, was den trotzigen Gegenschlag der Engländer zur Folge hatte. Die erhöhten prompt ihrerseits die Preise um genau 35 Pfund für die Fans aus Sevilla für das Rückspiel im Old Trafford.

Die Mehreinnahmen sollen den eigenen Auswärtsfans als Subvention für die Reise nach Spanien ausgezahlt werden.

Die Antwort des FC Sevilla?

Am selben Tag gaben die Spanier bekannt, dass sie ebenfalls die eigenen Auswärtsfans subventionieren und zwar mit dem Geld, was sie durch die erhöhten Preise im Hinspiel verdienen.

Das Ergebnis: Beide Fangruppen müssen erst tief in die Tasche greifen, um dann im Nachgang einen Teil des Ticketpreises vom eigenen Verein als eine Art Rückvergütung ausbezahlt zu bekommen.

Hätte man da nicht gleich alles beim Alten lassen können?

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