Drei Rennen hat es gedauert, bis zum ersten Mal die Fäuste flogen: Kyle Busch und Joey Logano hatten sich nach dem Rennen der NASCAR Cup-Serie in Las Vegas nicht viel zu sagen, aber dafür umso mehr physischen Austausch.

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In einem etwa 20-sekündigen Faustkampf holte sich Busch eine Schnittwunde ab, nachdem er Logano, der sich bei seinen Mechanikern aufhielt, attackierte. Nur durch den Einsatz mehrerer NASCAR-Sicherheitsmänner konnte Busch von seinem Kontrahenten entfernt werden.

Der Auslöser war die turbulente Schlussphase beim Rennen Kobalt 400. “Ich bin am Ende hart gefahren. Normalerweise kommen Kyle und ich gut auf der Strecke miteinander aus. Eigentlich haben wir keine Probleme. Er hat versucht, mich unten zu halten und wir sind am Kurveneingang zusammengestoßen. Im Kurvenzentrum war ich noch immer dabei, den Wagen einzufangen. Ich drohte, mich wegzudrehen, also bin ich nach oben gegangen und da war er nun mal”, berichtete Logano.

Was für viele nach einem Fahrfehler ohne Intention aussah, fasste Busch wohl als Racheakt auf, weshalb er nach Ende des Rennens auf Logano losging. Nach dem Kampf, bei dem er sich eine Schnittwunde über dem rechten Auge zuzog, ließ er sich im Medical Center behandeln und verließ die Strecke ohne ein weiteres Wort zu sagen. Die einzige Schilderung lieferte er auf dem Weg zur Behandlung: “Ich bin einfach entsorgt worden. Er ist volle Kanne in die Kurve gefahren und hat mich gewreckt. So fährt Joey halt. Er wird seine Quittung noch bekommen”, drohte Busch.

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