In der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinals zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt gab es was auf die Ohren. Das Medley von Helene Fischer ging in einem gellenden Pfeifkonzert unter.

Doch war dieses wirklich so schlimm, dass es acht Minuten Pfiffe verdiente?

Wie die Facebook-Seite “Traditionsvereine” am Samstag verkündete, hatten Frankfurt-Fans schon vor dem Auftritt eine Aktion geplant. Sollten die Fans die Sängerin übertonen, so hätten mehrere Frankfurter Kneipen angekündigt, Freibier auszuschenken. Auf der Seite war zu lesen:

“Dass Schlagerstar Helene Fischer, bekennende Dortmunder Anhängerin, heute in der Halbzeitpause des DFB-Pokals singen wird, macht viele Frankfurter Fans ‚atemlos‘ und stößt auf Unverständnis. Die Szene der Eintracht hat angekündigt, den Auftritt von Helene Fischer mit einem gellenden Pfeifkonzert mit 25.000 Stimmen zu stören. Sollte es gelingen, Fischer auch im Fernsehen zu übertönen, haben mehrere Frankfurter Kneipen angekündigt, Freibier auszuschenken.”

Die Sängerin war nach dem Spiel, das der BVB mit 2:1 gewann, noch zu Gast im “Sportschau-Club” der ARD und reagierte smart auf die Pfiffe.

“Ich bin kein ausgewiesener Dortmund-Fan. Ich bin ziemlich neutral, muss ich sagen. Und ich hab ganz ehrlich von ganzem Herzen beiden Mannschaften die Daumen gedrückt. Ich hab aber viral mitbekommen, dass da eine Wette am Laufen war. Ich muss sagen, Wette gewonnen. Glückwunsch dafür. Die Wirte müssen jetzt ran. Freibier für alle.”

Ob der Facebook-Aufruf tatsächlich der Grund für die vielen Pfiffe gewesen ist oder die Fans generell ihre Unzufriedenheit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) äußern wollten, ist noch unklar.

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