Hubertus Prinz von Hohenlohe war mit 58 Jahren der älteste Teilnehmer der Ski-WM in St. Moritz. Der in Mexiko geborene Liechtensteiner ging im Engadin zum 17. Mal bei Weltmeisterschaften an den Start.

Beim Triumph von Marcel Hirscher im WM-Slalom ging von Hohenlohe als Letzter mit der Startnummer 100 in den 1. Durchgang. Trotz eines Sturzes kämpfte sich der 94 Kilogramm schwere Athlet ins Ziel, auch wenn er im Anschluss von der Rennleitung disqualifiziert wurde.

“Bei einem Tor im Steilhang ist mir die Schnalle aufgegangen. Dadurch hatte ich Schwierigkeiten mit dem Grip und bin geradeaus in die Garage”, erklärte von Hohenlohe seinen Fauxpas im Tanz durch den Stangenwald im Exklusiv-Interview mit Eurosport.

Von Enttäuschung über sein frühes Aus konnte jedoch nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Der lebensfrohe Ski-Prinz strahlte im Zielraum mit der Sonne um die Wette:

Das ich hier mitfahren durfte, war eine Draufgabe. Wir haben einen besseren Mexikaner, der sich an der Schulter verletzt hat. Er sagte dann: ‚Hubertus, nimm Du meinen Platz ein‘ und es war ein Traum.

 

Von Hohenlohe erlebte in St. Moritz die “schönste WM seiner Karriere”. Dabei hätten die sogenannten “Exoten” im Skisport einmal mehr unter Beweis gestellt, dass Sie ein “Muss” für jede Großveranstaltung sind:

Wir haben nur alle zwei Jahre die Möglichkeit, uns zu zeigen. Wie man sieht, hat ein Belgier Hirscher geschlagen und die Slowakei hat eine Silbermedaille gemacht. Das gibt dem Ganzen einen internationalen Touch und so schlecht sind wir doch alle nicht gefahren, oder?!

Auch abseits der Skipiste genoss der Künstler und Fotograf das Leben im Jet-Set von St. Moritz in vollen Zügen. Von Hohenlohe residierte in der fünf Sterne Luxusherberge Suvretta House und gondelte im Bentley durch St. Moritz – die Ski immer hinten auf dem Kofferraum.

Im Interview auf Facebook erfahrt Ihr, wie das Lebensmotto des extrovertierten Prinzen lautet, dessen Ski-Karriere noch lange nicht beendet ist:

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