Vor Wochen versuchte sich die Formel 1 an einer Hollywood-reifen Inszenierung ihrer Protagonisten: der Piloten.

Beim Großen Preis der USA in Austin wurden die Fahrer von Ringsprecher Michael Buffer und unter großem Getöse einzeln vorgestellt – nur Minuten, ehe das Rennen begann.

Die Rivalen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel formierten sich um die WM-Trophäe, dramaturgisch zugespitzt, der Rest des Fahrerfeldes bildete sozusagen das Spalier.

Dieser Show-Effekt kam nicht überall gut an, damals schon in der Rückschau auch nicht.

Fernando Alonso, 36, hängt offenbar an Traditionen. Vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi sagt er über Buffer & Co.:

“Es war ein schlechter Scherz. Eine schlechte Imitation von Indy. Es macht keinen Sinn, nur zwei Fahrer in der Mitte zu haben und die anderen 18 quasi als Bodyguard daneben.”

Grundsätzlich ist Alonso von den neuen Formel-1-Eigentümern Liberty Media aber durchaus angetan: “In Zukunft sind die Fans wieder näher dran am Sport. Das ist, was zählt.”

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