Gamer dürfen vielleicht schon bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris um Medaillen zocken. Das verriet Tony Estanguet, der Co-Präsident des Pariser Komitees.

Estanguet könne sich vorstellen, professionelles Zocken ins Olympische Programm aufzunehmen.

“Wir müssen das schon im Augen behalten. Wie können nicht einfach sagen: ‚Das sind nicht wir. Das sind nicht die Olympischen Spiele‘“, sagte Estanguet.

“Die Jugend interessiert sich für E-Sports. Das müssen wir im Auge behalten. Lasst uns Brücken bauen.”

Beim IOC ist man von der Idee noch nicht wirklich überzeugt. Gerade die körperliche Anstrengung des Sports stellt für sie beim Gaming ein Problem dar.

“Wir sind uns nicht 100 Prozent sicher, ob E-Sports wirklich Sport ist, wenn man die körperliche Bewegung bedenkt”, heißt es. “Wir können auch keine Organisation oder Struktur erkennen, die uns garantiert, dass die Olympischen Regeln eingehalten werden.“

Wenn es um den Olympischen Gedanken “dabei sein ist alles” geht, könnte dem IOC tatsächlich ein Debakel drohen. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Zocken tun wir fast alle, und wenn dabei sein schon alles ist …

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