MMA-Superstar Conor McGregor ist zweieinhalb Monate nach seinem verlorenen Boxkampf in Las Vegas gegen Floyd Mayweather (USA) wieder in den Ring gestiegen – und hat als ungebetener Gast für einen handfesten Skandal gesorgt.

Beim Kampfabend “Bellator MMA 187” in seiner Heimatstadt Dublin sprang der 29 Jahre alte Ire, der am Freitagabend nicht in offizieller Funktion, sondern als Zuschauer in der Halle war, in Zivil ins Käfig-Achteck, um wild mit seinem Kumpel und Ex-Bodyguard Charlie Ward dessen K.o.-Sieg über John Redmond feiern. Dem renommierten Ringrichter Marc Goddard gefiel das gar nicht, er versuchte den tobenden McGregor aus dem Ring zu schieben.

McGregor schubste zurück und war außer sich vor Wucht, bedrohte und beschimpfte den Referee, ehe er aus dem Ring eskortiert wurde. Dem Iren, dessen sportliche Zukunft ohnehin unsicher ist, dürfte nun ein ganzes Füllhorn an Sanktionen bis zum Lizenzentzug drohen. “Herr McGregor ist nicht größer als unsere Sportart, mehr sage ich im Moment nicht”, meinte Mike Mazzulli, der Commissioner der Veranstaltung in Dublin.

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